Kaiserslautern (llp) – Die Wiederaufnahme der Aktion „Fishing for Fantasy“ zum 750-jährigen Stadtjubiläum hat nach Angaben der Stadtverwaltung zu einem beispiellosen Ansturm auf die Telefonleitungen des Rathauses geführt. Wie ein Sprecher der Verwaltung auf Anfrage bestätigte, mussten bereits zusätzliche Mitarbeiter für die Bearbeitung der Anfragen zu den zehn restaurierten Fisch-Skulpturen abgestellt werden.
Im Rahmen der Jubiläumskampagne wurden zehn Fische aus der bestehenden Sammlung aufwendig restauriert. Der Künstler Daniel Ferino übernahm dabei die komplette Neugestaltung von zwei Skulpturen, während ein weiteres Exemplar das Ergebnis eines Schulwettbewerbs darstellt. „Die Nachfrage übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“, erklärte ein Mitarbeiter des Bürgermeisters gegenüber unserer Redaktion. „Wir haben bereits erwogen, eine eigene Hotline für Fisch-Anfragen einzurichten.“
Kulturwissenschaftler Dr. Hermann Müller von der RPTU zeigt sich beeindruckt von der Resonanz: „Diese Begeisterung für maritime Kunstobjekte in einer Stadt ohne direkten Meereszugang ist bemerkenswert. Möglicherweise sehnt sich die Westpfälzer Bevölkerung nach aquatischen Elementen in ihrem urbanen Umfeld.“ Die Verwaltung prüft bereits die Installation zusätzlicher Telefonleitungen, um den Ansturm bewältigen zu können.
Besonders das aus dem Schulwettbewerb hervorgegangene Exponat sorge für Gesprächsstoff, berichtet ein Insider aus dem Rathaus. „Die Kombination aus jugendlicher Kreativität und traditioneller Fisch-Ästhetik scheint einen Nerv zu treffen“, so der Beamte, der anonym bleiben möchte. Die Stadt erwägt nun, das Projekt auf weitere Meerestiere auszuweiten, um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden.
„Wir haben in 750 Jahren Stadtgeschichte noch nie erlebt, dass Kunstobjekte solche Emotionen auslösen“, bestätigte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Das Bürgermeisteramt prüft inzwischen die Einführung spezieller Sprechstunden für Fisch-Interessierte. Ein Bürger aus Dansenberg kommentierte die Entwicklung mit den Worten: „Endlich passiert mal was in der Stadt. Ich rufe jeden Tag an, um den aktuellen Standort meines Lieblingsfisches zu erfragen.“
Der wahre Kern: Kaiserslautern belebt tatsächlich die Initiative „Fishing for Fantasy“ zum 750. Stadtjubiläum wieder. Zehn Fisch-Skulpturen wurden restauriert, zwei davon von Künstler Daniel Ferino neu gestaltet, eine weitere entstand durch einen Schulwettbewerb. Die Aktion stößt auf große Resonanz bei den Bürgern.
Die Satire-Einordnung: Die Behauptungen über Anrufer-Tsunamis, Sonderschichten im Rathaus, geplante Fisch-Hotlines und Expertenmeinungen zu aquatischen Sehnsüchten sind satirisch übertrieben und frei erfunden.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)