Kaiserslautern (llp) – Die Transferverhandlungen um Dickson Abiama haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Wie exklusiv vorliegende Dokumente belegen, fordert der 1. FC Kaiserslautern für den ehemaligen Stürmer eine Ablösesumme im niedrigen sechsstelligen Bereich – allerdings nicht in Euro, sondern in original Pfälzer Dubbegläsern. „Wir haben aus der FCK-Gastronomie die Information bekommen, dass im ViP Bereich der Verschleiß von Dubbegläsern gestiegen ist. Es wird viel mehr Wein getrunken als früher. Dieses Defizit müssen wir auffangen!“ so ein Verantwortlicher aus der FCK-Geschäftsführung. „Da sich Rot-Weiss-Essen mit der Ablösesumme schwer tut, würden wir uns auf einen Deal in Naturalien einlassen.“
Ein Sprecher der DFB Zentrale in Frankfurt bestätigte auf Anfrage, dass bereits ein spezielles Expertenteam gebildet wurde, um den Marktwert handgefertigter und sogar antiker Schoppen-Gläser zu ermitteln. „Wir haben festgestellt, dass ein Dubbeglas aus der Fritz-Walter-Ära den Gegenwert eines Kleinwagens hat“, so der Sprecher. Eine langfristige Investition könne also auch mit einer hohen Renditeerwartung einhergehen.
Rot-Weiss Essen zeigt sich von der unkonventionellen Zahlungsweise überrascht. Der Verein hatte ursprünglich eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich erwartet, nun aber steht er vor der Herausforderung, 150.000 handgefertigte Dubbegläser zu organisieren. Interne Quellen berichten von hektischen Telefonaten mit Glasmanufakturen im Ruhrgebiet.
Der Transfer entwickelt sich zunehmend zu einem Präzedenzfall für das moderne Fußball-Business. Experten zeigen sich besorgt über die möglichen Auswirkungen auf den internationalen Transfermarkt. „Wenn sich dieses Tauschsystem durchsetzt, werden wir bald erleben, dass Bayern München Spieler gegen Maßkrüge eintauscht“, warnt der renommierte Transferforscher Dr. Klaus Wechselkönig vom Institut für innovative Währungssysteme.
Die UEFA hat bereits angekündigt, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit alternativen Zahlungsmitteln im Profifußball beschäftigt. Dabei sollen auch regionale Spezialitäten wie Leberwurst aus der Pfalz oder „E Bix Schwaademaa“ als potenzielle Transferwährungen evaluiert werden.
Die Nachricht über die außergewöhnliche Ablöseforderung hat bei den FCK-Fans zu einer spontanen Sammelaktion geführt. Am Elf-Freunde-Kreisel bildeten sich bereits lange Schlangen von Anhängern, die ihre privaten Dubbeglas-Sammlungen für den guten Zweck spenden wollen. „Für den FCK gebe ich sogar mein Erbstück aus der Meisterschaftszeit 1998 her“, erklärt ein sichtlich bewegter Fan.
Volkswirtschaftler der RPTU prognostizieren bereits eine grundlegende Veränderung des Transfermarkts. „Der Abiama-Deal könnte der Startschuss für eine völlig neue Ära des Fußball-Business sein“, so Professor Dr. Margot Glaspfand vom Lehrstuhl für alternative Ökonomie. Sie rechnet damit, dass schon bald weitere Vereine auf Naturaltausch umsteigen werden.
Die FIFA hat angekündigt, die Entwicklung genau zu beobachten. Sollte sich das Dubbeglas-System bewähren, könne man sich vorstellen, auch bei Weltmeisterschaften alternative Belohnungssysteme einzuführen. Statt Siegprämien in Millionenhöhe könnten Nationalmannschaften künftig mit regionalen Kulturgütern entlohnt werden.
Der wahre Kern: Der 1. FC Kaiserslautern fordert tatsächlich eine sechsstellige Ablösesumme für Marlon Ritter Abiama, der zu Rot-Weiss Essen wechseln möchte. Die Verhandlungen gestalten sich zäh.
Die Satire-Einordnung: Die Forderung nach Bezahlung in Dubbegläsern, die Einschaltung der DFB-Zentrale und die Aussagen der zitierten Experten sind rein satirisch und frei erfunden. Auch die spontane Sammelaktion der Fans ist eine humoristische Übertreibung.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Transfernews ist Transfermarkt.de zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)