Kaiserslautern (llp) – Während andernorts noch über die Vor- und Nachteile der Fernleihe philosophiert wird, geht das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde am 23. April einen Schritt weiter: Es öffnet seine Bibliothekspforten virtuell für alle, die schon immer wissen wollten, wie 26.000 Bücher über die Pfalz aussehen, ohne dabei das heimische Dubbeglas verlassen zu müssen.
Dr. Maximilian Lässig, seines Zeichens Experte für pfälzische Geschichtsschreibung und vermutlich auch für das korrekte Archivieren von Heimatkundebüchern, wird von 16:00 bis 17:00 Uhr durch ausgewählte Sammlungen führen. Dabei verspricht er nicht nur Einblicke in die Bestände, sondern auch praktische Tipps für die Recherche – für den Fall, dass man tatsächlich einmal persönlich vorbeischauen möchte, um zwischen verstaubten Chroniken zu stöbern.
Die Veranstaltung ist kostenlos, was in Zeiten knapper Kulturbudgets durchaus bemerkenswert ist. Allerdings müssen sich Interessierte bis zum 21. April per E-Mail anmelden, um die Zugangsdaten zu erhalten. Eine Regelung, die vermutlich dem bewährten deutschen Prinzip folgt: Erst anmelden, dann teilnehmen, dann erst verstehen, was man eigentlich hätte erwarten können.
Besonders spannend dürfte die virtuelle Führung für all jene werden, die bisher dachten, pfälzische Geschichte beschränke sich auf Leberwurst und Riesling. Die Institutsbibliothek beweist mit ihren 26.000 Bänden, dass zwischen Rhein und Glan durchaus mehr passiert ist, als man nach einem gemütlichen Schoppen vermuten würde. Wer weiß, vielleicht findet sich ja sogar eine fundierte Abhandlung über die kulturhistorische Bedeutung des Dubbeglases in der Westpfalz.
Der wahre Kern: Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde bietet am 23. April 2026 tatsächlich eine kostenlose Online-Veranstaltung an, bei der Dr. Maximilian Lässig durch die Institutsbibliothek mit etwa 26.000 Bänden zur pfälzischen Geschichte führt. Die Anmeldung ist bis 21. April per E-Mail erforderlich.
Die Satire-Einordnung: Die humorvollen Kommentare über deutsche Anmeldebürokratie, die Übertreibungen bezüglich Leberwurst und Riesling sowie die satirischen Seitenhiebe auf Kulturbudgets und Dubbeglas-Forschung sind rein satirisch und frei erfunden.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden über Bibliotheksöffnungszeiten ist das Institut selbst zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)
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