Kaiserslautern (llp) – Während sich Stadtplaner weltweit den Kopf über Verkehrswende und autofreie Innenstädte zerbrechen, hat die CDU-Fraktion im Kaiserslauterer Stadtrat eine bahnbrechende Erkenntnis gewonnen: Vielleicht sollte man dort, wo Autos fahren, auch Plätze zum Abstellen derselben schaffen. Fraktionschefin Ursula Düll brachte diese revolutionäre Idee kürzlich mit der Formulierung „Vielleicht brauchen wir ein weiteres Parkhaus“ auf den Punkt.
Die CDU-Politikerin argumentiert mit einer Logik, die selbst dem hartgesottensten Verkehrsexperten die Sprache verschlägt: Wenn Einzelhändler sich über zu wenig Parkplätze beschweren und gleichzeitig Läden schließen müssen, könnte ein Zusammenhang bestehen. „Wir wollen keine übermäßige Parkplatz-Verstopfung“, so Düll, „aber zu viele Parkmöglichkeiten wurden entfernt, ohne die Situation für den Einzelhandel zu verbessern.“ Eine Aussage, die vermutlich in die Annalen der Stadtplanung eingehen wird – gleich neben „Wasser ist nass“ und „Winter können kalt sein“.
Besonders bemerkenswert ist der Mut der CDU, sich gegen den Trend der autofreien Innenstädte zu stemmen. Während andere Städte auf Fahrradwege und Fußgängerzonen setzen, setzt Kaiserslautern auf bewährte Beton-Romantik. Schließlich haben sich Parkhäuser in den vergangenen Jahrzehnten als wahre Magneten für Shopping-Touristen erwiesen – wie die blühende Innenstadt eindrucksvoll beweist. Die Einzelhändler werden die Nachricht mit der gleichen Begeisterung aufnehmen wie einen Wurzelkanal ohne Betäubung, denn was gibt es Schöneres, als die Aussicht auf weitere Jahre Baustellen und Verkehrschaos während der Bauphase?
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Der wahre Kern: CDU-Fraktionschefin Ursula Düll hat tatsächlich vorgeschlagen, über ein weiteres Parkhaus in Kaiserslautern nachzudenken, um dem Einzelhandel zu helfen und auf die Klagen über zu wenig Parkraum zu reagieren.
Die Satire-Einordnung: Die überspitzten Formulierungen über „revolutionäre Erkenntnisse“, die Ironie bezüglich Stadtplanung und die Unterstellung mangelnder Kreativität sind rein satirisch. Die tatsächlichen Aussagen von Frau Düll waren sachlich und durchaus nachvollziehbar begründet.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden über Parkraummangel wenden Sie sich an die Stadtverwaltung, für Humor über Parkraummangel ausschließlich an LauternLife. (lal)