17. April 2026

Der perfekte Fragenkatalog für den Digitalisierungsausschuss: So bringst du den Ausschuss ins Schwitzen (und Nachdenken)

Kaiserslautern (llp) – Am 20. April 2026 um 16:30 Uhr findet im Rathaus die öffentliche Sitzung des Digitalisierungsausschusses statt. Bürgerfragestunde inklusive! Während Oberbürgermeisterin Beate Kimmel über KI-Roadmaps und OZG-Umsetzung referiert, darfst du als Bürger deine brennendsten Digitalfragen stellen. Jeder kennt das: Man sitzt da, hat tausend Beschwerden über die digitale Wüste Westpfalz im Kopf, aber wenn’s drauf ankommt, fällt einem nur „Äh… warum ist das Internet im Rathaus langsamer als meine Oma beim Kleingeld-Zählen an der Supermarktkasse?“ ein.

Der Pfälzer Weg: Fragen mit Durchschlagskraft

Damit du nicht stumm wie ein Fisch dastehst, während die Stadtspitze über das neue Geoportal philosophiert, hier der ultimative Fragenkatalog. Perfekt abgestimmt auf die Tagesordnung der Sitzung – von KI-Roadmap bis Ferienpass-Software.

Die Klassiker (für den warmen Einstieg):

  • „Frau Kimmel, wann kriegt das Rathaus endlich WLAN, das schneller ist als ein halbes Hähnchen dreht im Lössel-Zelt?“
  • „Zur KI-Roadmap: Plant die Stadt eine Künstliche Intelligenz, die automatisch erkennt, wenn wieder mal eine Baustelle die halbe Innenstadt lahmlegt?“
  • „Bezüglich der Ferienpass-Software: Wird die auch funktionieren, wenn mein Kind seinen Ferienpass erst am letzten Tag der Sommerferien beantragt?“

Die Fortgeschrittenen (für echte Digital-Nerds):

  • „Das neue Geoportal klingt spannend. Kann ich damit endlich sehen, wo in Kaiserslautern tatsächlich 5G-Empfang herrscht? Oder ist das noch Zukunftsmusik wie mehr Verweilzonen in der Innenstadt ?“
  • „Zur OZG-Umsetzung: Wann kann ich meinen Hund online anmelden, ohne vorher drei PDFs ausdrucken, unterschreiben und per Fax zurückschicken zu müssen?“
  • „Gibt’s bei der KI-Roadmap auch einen Chatbot, der mir erklärt, warum mein Bauantrag seit 2023 ‚in Bearbeitung‘ ist?“

Die Mutigen (nur für Fortgeschrittene Provokateur*innen):

  • „Plant die Stadt eine App, die mir rechtzeitig Bescheid sagt, wenn mal wieder alle Parkscheinautomaten in der Innenstadt gleichzeitig kaputt sind?“
  • „Beim Thema Digitalisierung: Wann kriegen wir endlich Glasfaser im ganzen Stadtgebiet? Oder müssen wir warten, bis das DFKI aus Mitleid ein paar Kabel spendiert?“
  • „Zur Verwaltungsdigitalisierung: Warum dauert die Online-Terminbuchung beim Bürgeramt länger als ein Fußmarsch zum Humbergturm?“

Aber Vorsicht: Bei aller pfälzischen Direktheit solltest du es nicht übertreiben. Schließlich sitzen da Menschen, die tatsächlich versuchen, die digitale Steinzeit der Verwaltung zu beenden. Das verdient Respekt – auch wenn’s manchmal länger dauert als geplant.

Die Profi-Strategie: Konstruktiv nerven

Der Trick liegt darin, deine Frage so zu stellen, dass sie lustig ist, aber trotzdem einen echten Punkt macht. Zum Beispiel: „Wird die neue Ferienpass-Software auch offline funktionieren? Frage für einen Freund, der in einem Funkloch zwischen Erfenbach und Hohenecken wohnt.“ Das bringt alle zum Schmunzeln, macht aber deutlich, dass die Netzabdeckung im Landkreis noch Luft nach oben hat.

Oder probier’s mal mit dem Kompliment-Sandwich: „Erstmal Respekt für die ganzen Digitalisierungsbemühungen! Aber mal ehrlich: Wann funktioniert das Online-Portal der Stadt so reibungslos wie die Bierausgabe auf dem Altstadtfest? Das wäre doch mal ein Benchmark!“

Besonders clever: Fragen, die zeigen, dass du dich auskennst. „Bei der KI-Roadmap: Plant ihr auch eine Schnittstelle zu den Systemen des DFKI? Wäre doch schade, wenn Kaiserslautern in Sachen KI-Forschung Weltspitze ist, aber das Rathaus noch mit Excel-Tabellen arbeitet.“

Der Kompass-Check: Auf den Punkt gebracht

  • Timing ist alles: Die Bürgerfragestunde kommt meist am Ende der Sitzung. Bereite deine Frage vor, damit du nicht ins Stottern kommst, wenn’s drauf ankommt.
  • Humor mit Substanz: Lustige Fragen sind okay, aber sie sollten echte Probleme ansprechen. Reine Klamauk-Show bringt niemanden weiter.
  • Respekt zeigen: Auch wenn die Digitalisierung in Kaiserslautern manchmal gefühlt im Schneckentempo vorangeht – die Leute im Ausschuss geben sich Mühe. Ein bisschen Anerkennung schadet nie.

Also: Kalender rausgeholt, 20. April 2026, 16:30 Uhr vorgemerkt und ab ins Rathaus. Wer weiß – vielleicht wird aus deiner witzigen Frage ja tatsächlich die nächste große Digitalisierungs-Innovation. Standfestigkeit wie ein Dubbeglas und Mut wie ein FCK-Fan im Auswärtsspiel – dann klappt’s auch mit dem Digitalisierungsausschuss!

Exklusiv aus der Westpfalz – Lauter Wahrheiten. Meistens!

Quellen

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