Kaiserslautern (llp) – Die Nachricht aus Berlin schlägt ein wie der Blitz! Über 1000 Haushalte ohne Strom – und sofort fragen sich die Pfälzer: Was, wenn es uns erwischt? Während in der Hauptstadt das Chaos herrscht, bereitet sich Kaiserslautern schon mal vor. Mit echter Pfälzer Gründlichkeit!
Heinrich Müller aus der Mannheimer Straße hat bereits vorgesorgt: „Ich hab‘ immer drei Kisten Winzersekt im Keller stehen. Die werden auch ohne Strom nicht schlecht!“ Seine Frau Gisela ergänzt trocken: „Und die Frikadüse vom Härting hält auch ohne Kühlschrank. Haben wir früher auch überlebt.“
Der Rathaus-Sprecher für Bürgerbeschwerden, Klaus Grandich, verkündet stolz: „Wir haben bereits 1973 einen Notfallplan erstellt. Der liegt zwar irgendwo im Archiv, aber sicher ist sicher!“ Die Stadt empfiehlt offiziell: Kerzen, Batterien und ausreichend Pfälzer Saumagen als Notration.
Was passiert, wenn bei den ewigen Baustellen in der Innenstadt auch noch der Strom ausfällt? Verkehrsplaner Werner Staubach rechnet vor: „Dann stehen die Ampeln still, die Baustellen-Schilder kann man nicht lesen, und die Umleitung führt ins Nichts. Das ist der absolute Alptraum für jeden Pendler!“
Stammtisch-Experte Horst Maulaff vom Gasthaus „Zack-Zack“ sieht es gelassen: „Bei uns brennen sowieso das ganze Jahr die Lampen. Und das Export wird von Hand entkront. Blackout? Pah! Wir machen einfach weiter wie immer, Prost.“
Die größte Sorge der Lauterer? Was passiert mit dem Betze bei einem Stromausfall? Fanclub-Chef Rudi Achter hat die Lösung: „Wir bringen Bengalos mit! Und das Bier trinken wir auch warm, wenn’s sein muss.“
Stadtrat Egon Schaffnix schlägt bereits Alarm: „Wir brauchen einen Krisenstab! Mit Vertretern der Metzger-Innung, dem Weinhändler-Verband und natürlich dem Gastronomen-Verein. Ohne die geht hier gar nichts!“
Während andere Städte auf Notstromaggregate setzen, haben die Pfälzer ihre eigenen Prioritäten:
Bürgermeisterin Maria Hoffnungslos zeigt sich optimistisch: „Ein Stromausfall könnte auch Chancen bieten. Endlich können wir mal wieder richtig miteinander reden, statt nur aufs Handy zu starren!“
Besonders die ältere Generation sieht dem möglichen Blackout gelassen entgegen. Oma Liesel aus Dansenberg erklärt: „1945 hatten wir auch keinen Strom. Da haben wir Kerzen gemacht, Gemüse eingekocht und uns am Kachelofen gewärmt. Diese jungen Leute heute haben doch keine Ahnung!“
Ihr Nachbar, Rentner Karl Früherwarallesbesserunheutisallesnix, nickt zustimmend: „Die können nicht mal mehr ein Wasserweck von einem Milchweck unterscheiden. Wenn hier der Strom ausfällt, gibt’s endlich mal wieder echte deutsche Handarbeit!“
Die Stadtverwaltung reagiert bereits: Ab sofort werden in allen Bürgerbüros kostenlose Dubbegläser ausgegeben – als „Grundausstattung für den Ernstfall“. Referatsleiter Dieter Bürokratie erklärt: „Jeder Haushalt sollte mindestens fünf Stück haben. Für Schorle, Wasser, und im Notfall auch als Kerzenhalter.“
Der wahre Kern: In Berlin gab es tatsächlich Stromausfälle, die über 1000 Haushalte betrafen und zeigten, wie anfällig moderne Städte für Blackouts sind.
Die Satire-Einordnung: Die Zitate von Rathaus-Sprechern, die absurden Notfallpläne mit Dubbegläsern und die übertriebenen Pfälzer Reaktionen sind rein satirisch und frei erfunden. Echte Notfallpläne gibt es selbstverständlich.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)
Du hast eigene Erfahrungen mit Stromausfällen in der Westpfalz? Oder kennst besonders kreative Notfall-Vorbereitungen deiner Nachbarn? Schreib uns deine Geschichte an redaktion@lauternlife.de – die besten Tipps veröffentlichen wir in unserer nächsten Ausgabe!