Kaiserslautern (llp) – Nach der Ankündigung der Deutschen Bahn, die Strecke zwischen Ludwigshafen und Fohrbach für Sanierungsarbeiten 2028 und 2029 vollständig zu sperren, zeichnet sich das wahre Ausmaß der verkehrstechnischen Isolation ab. Michael Heilmann, Direktor des Verkehrsverbunds Rheinland-Pfalz, prognostiziert nicht nur einen massiven Kundenverlust für die Bahn, sondern warnt vor einer beispiellosen Abschottung der Barbarossa-Stadt.
Die knapp acht Monate andauernde Sperrung der Hauptverkehrsader wird nach Einschätzung von Verkehrsexperten dazu führen, dass Kaiserslautern de facto vom Rest der Republik abgeschnitten wird. „Die Bahn wird Kunden verlieren durch die Streckensperrung“, warnt Heilmann und fordert die Kommunen zum Handeln auf. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, bereitet sich die Stadtverwaltung bereits darauf vor, die Stadtgrenze mit einem Schild „Willkommen im verkehrstechnischen Bermuda-Dreieck“ zu versehen.
Ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte auf Anfrage, dass bereits verschiedene Szenarien für die Zeit der Bahnlosigkeit durchgespielt werden. „Wir evaluieren aktuell den Einsatz von Postkutschen für den Pendelverkehr nach Mannheim“, so der Sprecher. Alternativ sei auch die Reaktivierung des historischen Fernmeldewesens mittels Rauchzeichen vom Humbergturm in Erwägung gezogen worden.
Besonders besorgt zeigen sich Berufspendler, die täglich auf die Bahnverbindung angewiesen sind. „Ich überlege ernsthaft, mir für die acht Monate eine Zweitwohnung in Ludwigshafen zuzulegen“, erklärt ein Pendler aus der Weststadt. „Das besser für meine Nerven, als acht Monate lang täglich vier Stunden im Ersatzverkehr zu verbringen.“
Während Heilmann und andere Verkehrsexperten Alarm schlagen, sieht das städtische Tourismusmarketing in der Bahnstille durchaus Potenzial. „Wir vermarkten das als ‚Entschleunigtes Kaiserslautern – acht Monate ohne Hetze'“, erklärt eine Sprecherin. Geplant seien Wellness-Pakete mit dem Slogan „Hier kommen Sie zur Ruhe, weil Sie sowieso nicht wegkommen.“
Angesichts der drohenden Isolation hat sich bereits das Verteidigungsministerium eingeschaltet. Wie aus Kreisen der Luftwaffe verlautet, werde geprüft, ob eine tägliche Luftbrücke zwischen dem Flugplatz Sembach und dem Mannheimer Hauptbahnhof eingerichtet werden könnte. „Wir haben schließlich Erfahrung mit der Versorgung abgeschnittener Gebiete“, so ein Sprecher.
Unterdessen kündigte die Deutsche Bahn an, den betroffenen Fahrgästen während der Sperrung kostenlose Meditationskurse anzubieten. „Wir möchten, dass unsere Kunden lernen, auch ohne Mobilität glücklich zu sein“, erklärte ein DB-Sprecher. Die Kurse fänden selbstverständlich am Hauptbahnhof Kaiserslautern statt – „wo ohnehin acht Monate lang nichts los ist.“
Der wahre Kern: Die Deutsche Bahn plant tatsächlich eine knapp acht Monate dauernde Vollsperrung der Strecke zwischen Ludwigshafen und Fohrbach für Sanierungsarbeiten in den Jahren 2028 und 2029. Michael Heilmann vom Verkehrsverband Rheinland-Pfalz warnt vor Kundenverlusten und fordert die Kommunen auf, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die Satire-Einordnung: Die Pläne zur Postkutschenverbindung, die Luftbrücke der Bundeswehr, die Tourismusstrategie „Entschleunigtes Lautern“ und die Meditationskurse der Deutschen Bahn sind rein satirisch und frei erfunden.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweiben. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)