Kaiserslautern (llp) – Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld hat FCK-Kapitän Marlon Ritter bei der Stadtverwaltung die offizielle Messung des atmosphärischen Drucks im Fritz-Walter-Stadion beantragt. „LauternLife“ liegen exklusive Dokumente vor die zeigen, dass der 31-Jährige davon ausgeht, durch seine beiden Torbeteiligungen eine messbare Entlastung der Luftmassen über dem Betzenberg bewirkt zu haben.
„Nach drei Niederlagen in Folge war der Druck hier oben physikalisch spürbar“, erklärte Ritter gegenüber „LauternLife“. Interne Quellen berichten, dass der FCK-Kapitän bereits während des Spiels eine deutliche Entspannung der Gesichtszüge bei den 49.780 Zuschauern registriert habe. „Besonders in der Westkurve war die Erleichterung mit bloßem Auge erkennbar“, so Ritter weiter.
Meteorologen der RPTU zeigen sich beeindruckt von Ritters Beobachtungen. „Tatsächlich registrierten unsere Messstationen einen signifikanten Rückgang des Luftdrucks unmittelbar nach dem Abpfiff“, bestätigt ein Sprecher des Instituts. Die Druckentlastung habe sich wellenförmig vom Stadion über die Logenstraße bis hin zum Rathaus ausgebreitet.
Besonders bemerkenswert: Nach Angaben der Behörden sei parallel zur sportlichen Entspannung auch die Anzahl der Bürgerbeschwerden über Lärmbelästigung durch FCK-Gesänge um 73 Prozent zurückgegangen.
„Wir prüfen, ob wir künftig neben Toren und Punkten auch den Luftdruck als Bewertungskriterium für die Mannschaftsleistung heranziehen“, erklärt ein Sprecher des Sportausschusses. Ritter selbst sieht in der aktuellen Saison trotz der „inkonsistenten Druckverhältnisse“ wichtige Erfahrungen gesammelt. „Die ganzen Höhen und Tiefen waren wie ein meteorologisches Trainingslager“, so der Kapitän.
Für die kommende Spielzeit plant die Vereinsführung bereits die Installation einer permanenten Druckmessanlage in der Westkurve. „Wenn Marlon sagt, dass er den Druck spürt, dann messen wir ihn eben“, bestätigt ein Vereinssprecher auf Anfrage.
Auch Cheftrainer Torsten Lieberknecht reagierte auf Ritters Initiative. „Wenn die Luft wieder rein ist, können wir endlich frei aufatmen“, wird der Coach zitiert. Er habe bereits beim Ordnungsamt beantragt, die Luftqualität rund um das Stadion regelmäßig zu kontrollieren – besonders vor wichtigen Spielen.
Die Bielefelder Mannschaft zeigte sich verwundert über die Kaiserslauterer Druck-Obsession. „Bei uns zu Hause herrscht immer Normaldruck“, erklärte ein Arminia-Sprecher. „Vielleicht liegt es an der Höhenlage des Betzenbergs.“
Der wahre Kern: FCK-Kapitän Marlon Ritter war tatsächlich maßgeblich am 2:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld beteiligt und sprach nach dem Spiel über den Druck, der vor der Partie geherrscht hatte. Der Sieg beendete eine Serie von drei Niederlagen.
Die Satire-Einordnung: Die Pläne zur Installation von Druckmessgeräten, die Beteiligung der Stadtverwaltung und die meteorologischen Gutachten der RPTU sind rein satirisch und frei erfunden. Ebenso fiktiv sind alle Zitate zu physikalischen Druckmessungen und behördlichen Luftqualitätsprüfungen.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)