Enkenbach-Alsenborn (llp) – Nachdem am 1. Juni die dreimonatige Vollsperrung der L395 zwischen Ramsen und Enkenbach-Alsenborn gewinnen wird, liegen LauternLife nun die vertraulichen Langzeitprognosen für die kommenden Jahre vor. Die 7,5 Kilometer Fahrbahnerneuerung werden sich als Wendepunkt für das regionale Verkehrswesen erweisen.
Nach Auskunft des Referats für Baustellenpsychologie der RPTU werden die drei Bauabschnitte zwischen K38 und Ramsen bis Herbst 2026 zu einem dauerhaften Testfeld für innovative Mobilitätslösungen umfunktioniert. Der ursprünglich als Parkplatz Eiswoog bekannte Knotenpunkt entwickelt sich dabei zur zentralen Umsteigestation für Pferdekutschen, E-Roller-Kolonnen und organisierte Wandergruppen.
„Die Umleitung über Winnweiler und Eisenberg hat die Fahrzeit zwischen den beiden Orten von ursprünglich acht auf durchschnittlich 47 Minuten verlängert“, erklärt ein Sprecher des Landesbetriebs Mobilität. „Das entspricht exakt der Zeit, die ein durchschnittlich trainierter Westpfälzer für die Strecke zu Fuß benötigt. Die logische Konsequenz ist die komplette Umstellung auf Fußverkehr.“
Die Baukosten von 2,7 Millionen Euro werden sich laut internen Kalkulationen bis 2028 auf 8,4 Millionen Euro erhöhen, nachdem zusätzlich Wanderwege, Rastplätze und ein Biergarten am Kleehof entstehen. Der Busverkehr bleibt dauerhaft umgeleitet, um den „Entschleunigungskorridor“ nicht zu stören.
Besonders die sechswöchige Sperrung des ersten Abschnitts zwischen K38 und Parkplatz Eiswoog gilt als Probelauf für das geplante „Autofreie Dreieck Donnersbergkreis“. Pendler aus Ramsen haben bereits begonnen, ihre Arbeitszeiten an die Gehgeschwindigkeit anzupassen und Home-Office-Plätze in Scheunen entlang der Umleitungsstrecke einzurichten.
Ein Insider aus dem Verkehrsministerium bestätigt: „Die Verkehrssicherheit und Fahrbahnqualität werden tatsächlich verbessert – allerdings hauptsächlich durch das vollständige Fehlen von Fahrzeugen.“ Die dreiwöchigen Folgeabschnitte dienen als Feldversuch für die geplante Wiederansiedlung von Rotwild auf Landstraßen.
Bis 2030 soll die gesamte Verbindung zwischen Kaiserslautern und dem Donnersbergkreis nach diesem Modell umgestaltet werden. Experten rechnen mit einem Rückgang des Individualverkehrs um 90 Prozent – nicht durch Verhaltensänderung, sondern durch dauerhafte Resignation der Autofahrer.
Der wahre Kern: Die L395 zwischen Ramsen und Enkenbach-Alsenborn wird tatsächlich ab 1. Juni für etwa drei Monate voll gesperrt. Die Fahrbahn wird über 7,5 km erneuert, die Umleitung erfolgt über Winnweiler und Eisenberg, und die Baukosten betragen rund 2,7 Millionen Euro.
Die Satire-Einordnung: Die Prognosen über permanente Spazierwege, Biergärten am Kleehof, die Wiederansiedlung von Rotwild auf Straßen und sämtliche Expertenaussagen sind rein satirisch und frei erfunden. Echte Verkehrsinformationen gibt es beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz. (lal)