Morlautern (llp) – Während andere Pfingstmontag beim gemütlichen Grillwetter die Seele baumeln lassen, haben einige Zeitgenossen in der Waschmühle offenbar beschlossen, dass ein Besuch im Freibad ohne handfeste Meinungsaustausche einfach zu langweilig ist. Am 25. Mai verwandelte sich das beliebte Erholungsparadies kurzzeitig in eine Art Open-Air-Kampfstudio – sehr zur Überraschung der anderen Badegäste, die vermutlich nur ihre Bahnen ziehen wollten.
Was mit einem Schlag ins Gesicht einer Jugendlichen begann, entwickelte sich schnell zu einer Mehrpersonenschlägerei, die das friedliche Pfingstbaden jäh unterbrach. Wer genau warum wem eine verpasste, bleibt vorerst ein Geheimnis – aber die Polizei Kaiserslautern ließ nicht lange auf sich warten und rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Offensichtlich hatte jemand vergessen, dass Wasserschlachten im Schwimmbad normalerweise nur mit Spritzpistolen ausgetragen werden.
Die Beamten sorgten dafür, dass sich die Gemüter wieder beruhigten und das Freibad zu seinem ursprünglichen Zweck zurückkehren konnte: dem entspannten Plantschen ohne Körperverletzung. Zwei Personen trugen Blessuren im Gesicht davon und wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Immerhin war das medizinische Personal gleich zur Stelle – praktisch, wenn das Drama direkt neben der Liegewiese stattfindet.
Die Ermittlungen laufen noch, aber eins steht fest: Der Pfingstmontag 2026 wird in der Waschmühle wohl länger in Erinnerung bleiben als ursprünglich geplant.
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Einsatzgrund: Schlägerei mit mehreren Beteiligten im Freibad
Beteiligte: Polizei Kaiserslautern, Rettungsdienst
Status: Lage unter Kontrolle, Ermittlungen laufen
Fakt des Tages: Selbst an Pfingstmontag ist die Waschmühle so beliebt, dass manche bereit sind, dafür zu kämpfen