Stellen Sie sich einen Dorfplatz vor wie einen alten Baum: knorrig, vertraut, aber mit Ästen, die langsam morsch werden. Genau in diesem Zustand befindet sich der Johannes-Häberle-Platz in Steinwenden, wie die Rheinpfalz berichtet. Die Ortsgemeinde hat erkannt, dass das gute Stück in die Jahre gekommen ist, und lässt nun kräftig am Stamm sägen – natürlich nur im übertragenen Sinne, und mit Plan.
Verantwortlich für die Verwandlung ist das Kaiserslauterer Ingenieur- und Landschaftsarchitekturbüro Laub, das laut Rheinpfalz in den vergangenen Monaten einen kompletten Planentwurf ausgearbeitet hat. Kein Schnellschuss also, sondern eine Art architektonisches Ziersäen, bei dem jeder Quadratmeter neu gedacht wurde, bevor überhaupt eine Schaufel in die Erde kommt.
Das Ziel der Umgestaltung liest sich wie der Wunschzettel eines ganzen Dorfes: Der Platz soll laut Planung zu einem zentralen, multifunktionalen und generationenübergreifenden Treffpunkt in der Ortsmitte werden. Übersetzt heißt das: Opa auf der Bank, Enkel auf dem Spielgerät, dazwischen Platz für alles, was ein Dorfleben sonst noch braucht. Ein Ort, der nicht nur schön aussehen, sondern auch funktionieren soll – wie ein gut sortiertes Wohnzimmer, nur eben unter freiem Himmel.
Konkret mit angepackt wird laut Bericht auch der Treppenaufgang am Bierkeller, der im Zuge der Neugestaltung saniert werden soll. Ein Detail, das zeigt: Hier wird nicht nur oberflächlich gepinselt, sondern auch an den Stellen gewerkelt, die man beim ersten Blick auf den Platz gar nicht sofort sieht.
Und während anderswo Pläne in Schubladen verstauben, bis sie vergilben, hat dieser Entwurf offenbar schon eine wichtige Hürde genommen: Der Gemeinderat findet ihn laut Rheinpfalz gut. Zustimmung aus der Kommunalpolitik ist bekanntlich nicht immer selbstverständlich – insofern darf man dieses Detail durchaus als kleinen Meilenstein werten.
Exklusiv aus der Westpfalz – Lauter Wahrheiten. Meistens!
Der wahre Kern: Die Ortsgemeinde Steinwenden plant die Neugestaltung des Johannes-Häberle-Platzes. Das Kaiserslauterer Büro Laub hat dafür einen Planentwurf erarbeitet. Der Platz soll zu einem zentralen, multifunktionalen und generationenübergreifenden Treffpunkt werden. Auch der Treppenaufgang am Bierkeller soll saniert werden. Der Gemeinderat hat sich positiv zu dem Entwurf geäußert.
Satire-Einordnung: Die Vergleiche mit dem alten Baum, der Verjüngungskur und dem Wohnzimmer unter freiem Himmel sind bildhafte Zuspitzungen der Redaktion. Die harten Fakten finden Sie in der Quellenangabe.
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