Jeder kennt das: Kaum ist ein Spiel vorbei, drückt schon die nächste Frage aufs Gemüt. Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in Heidenheim einen Punkt erkämpft, doch bevor man den Dubbeglas-Schluck in Ruhe genießen kann, steht am Samstag um 13:00 Uhr schon das Heimspiel gegen den VfL Bochum vor der Tür. Und die große Frage, die dem Trainerteam und den Fans gleichermaßen die Köpfe rauchen lässt: Wer darf stürmen?
Wie der Betze brennt berichtet, stehen im Lautrer 3-4-2-1-System satte neun Spieler für nur drei Offensivpositionen zur Auswahl. Da wird selbst der gelassenste Pfälzer am Elf-Freunde-Kreisel kurz nervös. Immerhin: Zum Wochenstart sieht die Personallage besser aus als befürchtet. Die Blessuren von Maxwell Gyamfi und Jacob Rasmussen aus dem Heidenheim-Spiel gelten laut der Fachseite als nicht so schlimm.
Weniger erfreulich ist der Blick auf die Ausfallliste: Kelven Frees fehlt mit einem Muskelfaserriss, Owen Gibs plagt sich mit einer Schambeinentzündung herum. Ob David Schramm nach seiner kleinen Knöchel-OP schon wieder einsatzbereit ist, bleibt laut Betze brennt offen – quasi eine Standfestigkeit auf Bewährung.
Der VfL Bochum rangiert aktuell auf Tabellenplatz 12 und wird weiterhin von Uwe Rösler trainiert, der einst selbst das FCK-Trikot trug. Die Statistik der Begegnungen liefert reichlich Gesprächsstoff für den Stammtisch: In der vergangenen Saison gab es zwei torreiche Duelle – daheim gewann der FCK mit 3:2, auswärts drehte sich das Ergebnis exakt um auf ein 2:3 für Bochum.
Wettbewerbsübergreifend trafen beide Klubs bereits 75-mal aufeinander, davon allein 58 Partien in der Bundesliga. Die Gesamtbilanz spricht mit 32 Siegen, 21 Unentschieden und 22 Niederlagen bislang für die Roten Teufel – ein Polster, das am Samstag natürlich nichts wert ist, wenn der Ball erstmal rollt.
Quelle: Der Betze brennt.