Kaiserslautern (llp) – Die Menschen fassen es nicht mehr! Eine neue ARD-Umfrage bringt ans Licht, was Experten schon lange befürchtet hatten: 81 Prozent der Deutschen halten die Wohlstandsverteilung für völlig ungerecht. Die Nachricht schlug im Rathaus wie eine Bombe ein – Oberbürgermeister a.D. Klaus Weichensteller soll bereits einen Krisenstab empfohlen haben.
„Wir haben diese dramatischen Zahlen sehr ernst genommen“, verkündet ein anonymer Sprecher der Stadtverwaltung. „Deshalb haben wir beschlossen, als erste deutsche Stadt überhaupt eine Wohlstands-Umverteilungskommission zu gründen.“ Die Kommission, bestehend aus drei Verwaltungsbeamten und einem Praktikanten, soll bis Weihnachten konkrete Vorschläge erarbeiten.
Besonders brisant: 64 Prozent der Befragten unterstützen die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer, 61 Prozent fordern höhere Erbschaftssteuern. „Das hat uns alle völlig überrascht“, gesteht Kämmerer Hans Müller-Klimpergroschen. „Wir dachten immer, die Leute wollen weniger Steuern, nicht mehr!“
Die Stadt reagiert mit einem beispiellosen Vorstoß: Ab sofort sollen alle Einwohner mit einem Jahreseinkommen über 45.000 Euro verpflichtend an einem „Wohlstands-Workshop“ teilnehmen. „Wir wollen verstehen, wie man reich wird, um das dann fair zu verteilen“, erklärt Workshop-Leiterin Petra Geldmann-Reich vom neu geschaffenen Amt für Vermögensverteilung.
Unterdessen macht eine weitere Zahl aus der Umfrage Schlagzeilen: 66 Prozent der Befragten finden, dass Migranten erst nach längerer Beschäftigung Sozialleistungen erhalten sollten. „Das nehmen wir als Auftrag“, verkündet Sozialdezernent Karl Ausgleich. „Wir führen jetzt Leistungsprämien für alle ein – wer länger arbeitet, bekommt mehr Unterstützung.“
Besonders kreativ zeigt sich Kaiserslautern bei der Lösung des Wohnungsproblems. Da die Umfrage ergab, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, Wohnraum zu finanzieren, plant die Stadt eine „Tauschbörse für Immobilien“. „Reiche tauschen ihre Villa gegen eine Sozialwohnung, dafür bekommen sie einen Ehrenplatz im Stadtrat“, erklärt Stadtplaner Friedrich Traumhaus das Konzept.
Die Umfrage zeigt auch Bereitschaft zu persönlichen Opfern für nachhaltige Sozialsysteme. „Das ist unser Stichwort“, jubelt ein Stellvertreter eines Stellvertreters (wenn der im Urlaub ist) Anton Demut. „Wir starten eine Kampagne: Jeder Lauterer spendet einmal im Jahr seine komplette Steuererstattung für bedürftige Mitbürger.“
Den größten Wirbel verursacht jedoch der Plan, Beamte in die gesetzliche Rentenkasse zu integrieren. „Das ist revolutionär“, schwärmt Personalchef Gustav Sisdem-Dschänsch. „Endlich sind alle gleich – außer natürlich uns Beamten, wir bekommen eine Sonderzulage für die Umstellung.“
Die ersten Reaktionen aus der Bevölkerung sind gemischt. „Endlich tut sich was“, freut sich Rentnerin Elfriede Hoffmann-Besser. Unternehmer Wolfgang Geldlos zeigt sich skeptisch: „Wohlstand umverteilen ist schön und gut, aber wer zahlt am Ende die Rechnung für diesen ganzen Quatsch?“
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Der wahre Kern: Eine ARD-Umfrage ergab tatsächlich, dass 81 Prozent der Deutschen die Wohlstandsverteilung für ungerecht halten. Die Umfrage zeigt breite Zustimmung für höhere Vermögens- und Erbschaftssteuern sowie verschiedene Sozialreformen.
Die Satire-Einordnung: Die Reaktionen der Stadt Kaiserslautern, alle Zitate von Stadtvertretern und die absurden Reformvorschläge wie Wohlstands-Workshops oder Immobilien-Tauschbörsen sind rein satirisch und frei erfunden.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)