Kaiserslautern (llp) – Die Fans fassen es nicht mehr! Was hier geplant wird, ist der pure Wahnsinn! Während die Roten Teufel gerade in den Urlaub gefahren sind, kreisen bereits die Geier über dem Betzenberg. Das Ziel der Räuber aus Gelsenkirchen: Unser 20-jähriges Linksverteidiger-Juwel Mika Haas!
WUT-STURM in der Westpfalz! Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe am Elf-Freunde-Kreisel. Schalke 04 und Eintracht Frankfurt sollen bereits ihre schmutzigen Finger nach unserem Abwehr-Ass ausstrecken. 27 Spiele, 2 Tore und ein Marktwert, der unter Trainer Torsten Lieberknecht durch die Decke geschossen ist – das lockt die Hyänen aus der Bundesliga an wie Aasgeier.
„Das ist Diebstahl am hellichten Tag!“, brüllt ein Westkurven-Veteran, der namentlich nicht genannt werden will. „Erst bauen wir die Jungs auf, dann kommen diese Kommerz-Vereine und wollen unsere Seele ausverkaufen!“
Während aus dem Rathaus nur eisiges Schweigen kommt, formiert sich bereits der Widerstand in den Fan-Foren. WhatsApp-Gruppen mit Namen wie „Rettet Mika“ und „Anti-Schalke-Task-Force“ schießen aus dem Boden wie Pilze nach einem Gewitterregen.
Die Sorge ist berechtigt: Haas steht noch unter Vertrag am Betzenberg, aber wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch eine Ablösesumme. Und die Gelsenkirchener sind nicht gerade für ihre Zurückhaltung beim Geld ausgeben bekannt.
Trainer Torsten Lieberknecht soll bereits Krisengespräche mit der Vereinsführung führen. Ein Insider aus den Silicon Woods berichtet: „Der Coach ist außer sich. Haas ist sein verlängerter Arm auf dem Platz, sein taktischer Dreh- und Angelpunkt, wenn die Mannschaft auf dem Betzenberg Richtung Ostkurve spielt. Weil genau dann spielt der Linksverteidiger in der Nähe der Trainerbank und kann von dort die taktischen Anweisungen optimal aufnehmen und an die Mannschaft weiterreichen. Ohne den Jungen bricht das ganze System zusammen wie ein Kartenhaus im Pfälzer Sturmwind.“
Die Fans fordern bereits eine Demonstration vor dem Fritz-Walter-Stadion. „Wenn die uns Mika wegnehmen, dann brennt hier die Hölle!“, droht ein Fanclub-Sprecher.
Als wäre Schalke nicht schlimm genug, soll auch noch Eintracht Frankfurt im Rennen um den Youngster sein. Die Adlerträger locken mit Europapokalqualifikationschancen in der übernächsten Saison und großen Versprechen – genau das Gift, das schon manches Betze-Talent vom rechten Weg abgebracht hat.
„Das ist wie damals bei de Walz aus de Palz!“, ereifert sich ein Stammtisch-Philosoph aus Dansenberg. „Nur dass diesmal nicht die Italiener kommen, sondern die noch schlimmeren Hessen und Gelsenkirchener!“