Kaiserslautern (llp) – Die Bürger fassen es nicht mehr! Was hier in der Fußgängerzone gesichtet wurde, bringt selbst erfahrene Hundebesitzer zum Grübeln. Ein Mann mittleren Alters spaziert mit prall gefüllten Kotbeuteln durch die Innenstadt – aber weit und breit ist kein Vierbeiner zu sehen!
Erna Müller aus Dansenberg traute ihren Augen nicht: „Der lief da mit dem fetten Beutel rum, als hätte er gerade eine ganze Hundeschule ausgeführt. Aber da war nichts – kein Dackel, kein Schäferhund, nicht mal ein Chihuahua!“ Die 67-Jährige verfolgte den mysteriösen Spaziergänger diskret bis zum Stiftsplatz. „Der hatte sogar eine Leine dabei, aber am anderen Ende hing nur Luft!“
Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht: Der Mann praktiziert offenbar das sogenannte „Hobby Dogging“ – einen Trend, der bereits in Bad Friedrichshall für Aufsehen sorgte. Dabei gehen Menschen mit imaginären Hunden Gassi und simulieren alle Aspekte der Hundehaltung. Laut Hundetrainerin Barbara Gerlinger dient diese Übung der mentalen Vorbereitung auf echte Vierbeiner.
Doch die Kaiserslauterer Variante scheint eine pikante Wendung zu haben. Werner Ordner vom Ordnungsamt bestätigt: „Wir bekommen täglich Anrufe besorgter Bürger. Die fragen sich, was in den Beuteln sein könnte, wenn da kein Hund ist.“ Ein Insider aus dem Rathaus, der anonym bleiben möchte, flüstert: „Vielleicht übt er für den Ernstfall – mit eigenem Material.“
Dr. Ingrid Kunstmann vom städtischen Gesundheitsamt sieht das entspannt: „Solange die Beutel ordnungsgemäß entsorgt werden, ist das völlig legal. Auch wenn die Herkunft des Inhalts unkonventionell ist.“ Sie empfiehlt allen Hobby-Doggern ein kleines Schild: „Übe für meinen zukünftigen Hund – bitte nicht stören!“
Oberbürgermeister s.D. Klaus Weichensteller empfiehlt eine offizielle Hobby-Dogging-Zone im Volkspark. „Wenn die Leute ihre Phantasie-Hunde ausführen wollen, sollen sie das machen. Hauptsache, sie räumen hinterher auf – egal womit sie geübt haben!“
Die Polizei gibt Entwarnung: „Wir haben den Herrn überprüft. Er ist völlig harmlos und sehr hygienisch.“ Allerdings raten die Beamten zu mehr Transparenz: „Ein transparenter Beutel und ein T-Shirt mit ‚Hobby-Dogger in Ausbildung‘ würde Missverständnisse vermeiden.“
Inzwischen formiert sich bereits eine Kaiserslauterer Hobby-Dogging-Gruppe. Interessierte treffen sich jeden Donnerstag um 18 Uhr am Schillerplatz – Kotbeutel und Phantasie bitte mitbringen!
Der wahre Kern: Hobby Dogging ist ein echter Trend, bei dem Menschen mit imaginären Hunden spazieren gehen. Diese Übung soll laut einer Hundetrainerin der mentalen Vorbereitung auf echte Hundehaltung dienen und wurde bereits in Bad Friedrichshall praktiziert.
Die Satire-Einordnung: Die Sichtung eines Mannes mit Kotbeuteln ohne Hund in Kaiserslautern, die Bürgerbeschwerden, Zitate von Erna Müller, Werner Schmidt, Dr. Kunstmann und Klaus Weichel sowie die Andeutungen über den Beutelinhalt sind rein satirisch und frei erfunden.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)