Kaiserslautern (llp) – Die Himmelsflair-Dekoration zum Stadtjubiläum zeigt unvorhergesehene Nebenwirkungen: Durch die dichte Aufhängung der Installationen erreichen nahezu keine Sonnenstrahlen mehr die Fußgängerzone. Dermatologen sprechen bereits vom „Kaiserslauterer Schatten-Syndrom“, während Sonnenstudios Rekordzulauf vermelden.
Ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte auf Anfrage, dass die Himmelsflair-Elemente ursprünglich nicht als „flächendeckende Sonnenschutz-Initiative“ konzipiert worden seien. „Wir wollten den Bürgern ein besonderes Erlebnis bieten“, so der Sprecher. Die aktuelle Beleuchtungssituation in der Innenstadt entspreche jedoch „strengsten UV-Schutz-Standards“.
Erste Messungen des DFKI ergaben, dass die Lichtdurchlässigkeit in der Fußgängerzone auf bis zu drei Prozent gesunken ist. „Das entspricht etwa dem Inneren einer Höhle“, erklärt Professor Dr. Helena Schattmann vom Institut für Angewandte Photosynthese-Forschung. „Selbst Vampire müssten hier keine Bedenken haben.“
Die Betreiber der örtlichen Sonnenstudios zeigen sich begeistert von der Entwicklung. „Seit der Himmelsflair-Installation haben wir täglich Warteschlangen bis zur Stiftskirche“, berichtet Solarien-Besitzer Günther Bräunlich. Besonders beliebt sei das „Kaiserslautern-Paket“: zehn Minuten Solarium plus kostenloser Vitamin-D-Tablette im Rieslingschorle aufgelöst.
Stadtrat Bärbel Blass kündigte bereits eine Sondersteuer auf künstliche Bräunung an: „Wenn die Bürger schon nicht mehr von der natürlichen Sonne profitieren können, soll die Stadt wenigstens von der Ersatzbeschafffung partizipieren.“
Besonders kurios: Passanten, die längere Zeit an einem Ort verweilen, entwickeln charakteristische Muster auf der Haut. „Ich habe jetzt ein perfektes Herz auf der Stirn“, berichtet die Kaiserslauternerin Maria Fleckmann. „Allerdings auch drei Rauten auf der linken Wange.“ Hautärzte sprechen bereits vom „Himmelsflair-Zebra-Effekt“.
Das Phänomen tritt besonders häufig bei Warteschlangen vor dem Bürgercenter auf, wo Bürger bis zu zwei Stunden in wechselnden Licht- und Schattenverhältnissen stehen.
Auch die Vegetation zeigt Reaktionen: Die Blumenbeete am Rande des Stiftsplatz haben ihr Wachstum komplett eingestellt. Stadtgärtner Wilhelm Grünspan erklärt: „Die Petunien denken, es ist bereits November.“ Die Stadt erwägt nun den Einsatz von LED-Growlampen für die Grünanlagen.
Experten warnen vor längerfristigen Folgen für das Mikroklima in der Innenstadt. Der Deutsche Wetterdienst prüft, ob Kaiserslautern offiziell als „klimaneutraler Schattenbezirk“ klassifiziert werden könne.
Der wahre Kern: Das Himmelsflair ist eine tatsächliche Dekoration im Rahmen des Stadtjubiläums Kaiserslautern, die laut Rheinpfalz-Berichterstattung bleibt und im Frühjahr zurückkehrt.
Die Satire-Einordnung: Die Behauptungen über UV-Blockaden, Vitamin-D-Mangel, Sonnenstudio-Rekordumsätze und die zitierten Experten sind rein satirisch und frei erfunden. Das Himmelsflair ist eine normale städtische Dekoration ohne medizinische Nebenwirkungen.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)