11. April 2026

Nach 0:1 gegen FCK: Hertha-Coach Leitl schickt Mannschaft zum Straftraining an den Berliner Fernsehturm

Berlin/Kaiserslautern (llp) – Wie ein Sprecher der Hertha BSC heute bestätigte, hat Trainer Stefan Leitl seine Mannschaft nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern zu einem ungewöhnlichen Straftraining verpflichtet. Die Berliner Profis müssen ab sofort täglich den 368 Meter hohen Fernsehturm am Alexanderplatz im Sprint erklimmen, bis sie wieder treffen können.

„Nach 75 Prozent Ballbesitz und null Toren haben unsere Jungs offenbar Höhenangst entwickelt“, erklärte Leitl sichtlich angespannt auf der Pressekonferenz. „Wenn sie schon nicht über die gegnerische Abwehr kommen, sollen sie wenigstens über die Berliner Skyline.“ Die Maßnahme sei alternativlos, nachdem seine Elf erneut kläglich an der Chancenverwertung gescheitert war.

Mergim Berisha hatte nach der Pause für Kaiserslautern getroffen und damit die Aufstiegsträume der Hauptstädter vorerst zertrümmert. Hertha liegt nun fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz, während die Roten Teufel mit ihrem ersten Saisonsieg auf nur einen Punkt an die Berliner herangerückt sind. FCK-Trainer Torsten Lieberknecht lobte insbesondere Torwart Julian Krahl für dessen entscheidende Paraden.

„Wir haben alles versucht, sogar den Pfosten getroffen“, klagte Leitl über die erneuten Offensivprobleme seiner Mannschaft. „Aber anscheinend ist unser Zielvermögen auf Meereshöhe nicht mehr ausreichend.“ Experten für Hauptstadt-Fußball zeigen sich besorgt über die unorthodoxe Trainingsmethode. Ein Sprecher der Berliner Tourismus-Zentrale bestätigte jedoch, dass der Fernsehturm-Aufstieg bereits ab morgen früh um 6 Uhr für Hertha-Profis reserviert sei.

Die Spieler reagierten unterschiedlich auf die Ankündigung. „Immerhin haben wir von oben einen besseren Überblick über das Spielfeld“, meinte ein Hertha-Profi, der unerkannt bleiben wollte. Die Vereinsführung plant unterdessen, die Aufzüge im Olympiastadion präventiv außer Betrieb zu setzen, um die Spieler auch dort an vertikale Herausforderungen zu gewöhnen.

Kritiker werfen Leitl vor, mit der Fernsehturm-Methode die Schwerkraft des Fußballs zu unterschätzen. „Höhentraining funktioniert normalerweise in den Alpen, nicht in Berliner Wahrzeichen“, so ein Experte für unkonventionelle Trainingsmethoden. Der Coach ließ sich davon nicht beirren: „Solange meine Jungs nicht treffen, steigen sie eben jeden Tag 1600 Stufen. Das schärft den Fokus.“

Auf Nachfrage unserer Redaktion wollte sich der Deutsche Fußball-Bund nicht zu den Plänen äußern, künftig auch andere Großstadtvereine zu Wahrzeichen-Training zu verpflichten. Die nächste Hertha-Einheit ist für Donnerstag 7 Uhr am Fernsehturm angesetzt – mit Blick auf das Stadion und die verpassten Chancen.

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Die Fakten-Box: Was an dieser Meldung aus der Westpfalz wirklich wahr ist

Der wahre Kern: Der 1. FC Kaiserslautern besiegte Hertha BSC tatsächlich mit 1:0 und feierte damit den ersten Saisonsieg. Mergim Berisha erzielte das entscheidende Tor, während Hertha trotz 75 Prozent Ballbesitz erfolglos blieb und weiter fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz liegt.

Die Satire-Einordnung: Das Straftraining am Berliner Fernsehturm, die Aussagen von Stefan Leitl zum Höhentraining und die geplante Stilllegung der Stadion-Aufzüge sind rein satirisch und frei erfunden. Trainer Leitl hat seine Spieler weder zum Fernsehturm-Erklimmen verdonnert, noch plant Hertha BSC vertikale Trainingseinheiten.

Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Trainingsmethoden ist der DFB zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)

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