Kaiserslautern (llp) – Kaiserslautern hat zum Jubiläum eine revolutionäre Idee: Nach der BUND Initiative, bei der Bürger der Stadt Bäume gespendet haben, dreht man jetzt im Rathaus den Spieß um und spart sich städtische Arbeitskräfte.
75 Bäume verschenken und hoffen, dass die Bürger sie auch tatsächlich einpflanzen. Die Aktion „75 Bäume für 750 Jahre Kaiserslautern“ startet am Tag des Baumes am 25. April und soll Klimaschutz, Biodiversität und bürgerschaftliches Engagement fördern. Dass dabei auch gleich die städtische Grünpflege outgesourct wird, ist ein willkommener Nebeneffekt.
Die 75 klimaangepassten Bäume werden kostenlos an Bürger abgegeben, die über „geeignetes Land“ verfügen. Was als geeignet gilt, lässt die Pressemitteilung offen – vermutlich reicht schon ein Vorgarten, der größer ist als ein Dubbeglas. Interessierte können sich online registrieren, wobei das Anmeldeverfahren bis zum 31. Mai 2026 läuft. So lange dauert normalerweise auch die Bearbeitung eines Bauantrags, aber bei Bäumen ist man in der Stadtverwaltung offenbar schneller.
Die Aktion betont die „Bedeutung von Bäumen für die Umweltgesundheit und das Gemeinschaftsengagement“. Dass Bäume gut für die Umwelt sind, ist eine Erkenntnis, die vermutlich sogar in den Silicon Woods angekommen ist. Dass Bürger jetzt aber selbst zu Hobbygärtnern werden sollen, um das CO2-Konto zu verschönern, ist echter Pfälzer Pragmatismus: Warum Geld für professionelle Landschaftspflege ausgeben, wenn man die Arbeit auch ehrenamtlich erledigen lassen kann?
Du willst einen der 75 klimaangepassten Bäume abstauben? Dann nichts wie ran an die Online-Anmeldung auf der städtischen Website – aber denk dran: Mit dem Baum kommt auch die Verantwortung.
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Der wahre Kern: Die Stadt Kaiserslautern startet tatsächlich am 25. April 2026 die Aktion „75 Bäume für 750 Jahre Kaiserslautern“ und verschenkt 75 klimaangepasste Bäume an Bürger mit geeignetem Land. Anmeldungen sind bis 31. Mai 2026 möglich.
Die Satire-Einordnung: Die spöttischen Kommentare über Outsourcing der Grünpflege, den Spieß umzudrehen nach BUND Initiative, Vergleiche mit Bauantragsbearbeitungszeiten und die ironischen Bemerkungen über Silicon Woods sind rein satirisch übertrieben. Die Stadt will mit der Aktion tatsächlich Umweltschutz und Bürgerbeteiligung fördern.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden über zu wenig Stadtgrün wenden Sie sich an das Grünflächenamt, für den Humor ausschließlich an LauternLife. (lal)