Ramstein (llp) – Der geplante einstündige Tankstop von US-Vizepräsident JD Vance auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein entwickelte sich am Montag zu einem diplomatischen Eklat, als Vance die deutschen Kraftstoffpreise für „einen Angriff auf die amerikanische Lebensweise“ bezeichnete. Der Zwischenstopp nach den gescheiterten Iran-Friedensverhandlungen in Islamabad dauerte schließlich eine Stunde.
Nach Angaben aus Sicherheitskreisen war Vance zunächst „sichtlich entspannt“ aus der Regierungsmaschine gestiegen und hatte sich persönlich über den aktuellen Spritpreis an der Base-eigenen Tankstelle informiert. „Als ihm mitgeteilt wurde, dass ein Liter Super Plus 1,89 Euro kostet, wurde er kreidebleich und fragte dreimal nach, ob das ein Scherz sei“, berichtet ein Augenzeuge aus dem Sicherheitspersonal.
Der Vizepräsident habe daraufhin umgehend ein Telefonat mit dem deutschen Bundeskanzler geführt und eine „sofortige Preissenkung für amerikanische Regierungsflugzeuge“ gefordert. Als diese abgelehnt wurde, ordnete Vance an, die Air Force Two nur mit dem nötigsten Treibstoff zu betanken und stattdessen einen Zwischenstopp in Luxemburg einzulegen.
Professor Dr. Hans-Werner Spritkowski vom Institut für Transatlantische Treibstoffbeziehungen der RPTU Kaiserslautern zeigt sich besorgt: „Wir haben hier eine Eskalationsspirale, die sich auf die gesamten deutsch-amerikanischen Beziehungen auswirken könnte. Vance hat bereits angekündigt, künftig nur noch über Länder mit ‚vernünftigen Spritpreisen‘ zu fliegen.“
Besonders brisant: Der Vizepräsident soll während des Wartens auf Rücksprache aus Washington mehrfach geäußert haben, dass „die Friedensverhandlungen mit dem Iran weniger nervenaufreibend waren als dieser Tankstop“. Ein Sprecher der US-Botschaft bestätigte auf Anfrage, dass Vance „nachhaltig verstört“ von den deutschen Energiekosten sei.
Um künftige Zwischenfälle zu vermeiden, prüft die Bundesregierung nun die Einrichtung einer speziellen „Diplomaten-Zapfsäule“ mit amerikanischen Preisen. „Wir denken an umgerechnet 0,85 Euro pro Liter, das entspricht etwa dem US-Durchschnitt“, so ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Die Differenz solle über den Entwicklungshilfeetat finanziert werden.
Vance selbst kommentierte den Vorfall bei der Abreise knapp: „Ich verstehe jetzt, warum die Deutschen so gerne Fahrrad fahren. Bei diesen Preisen würde ich auch zu Fuß nach Islamabad laufen.“
Parallel zum diplomatischen Eklat verzeichnen Tankstellen in der Region einen ungewöhnlichen Zulauf amerikanischer Militärangehöriger, die „Preisvergleiche für den Boss“ durchführen. Die Aral-Tankstelle in Miesenbach meldete einen 300-prozentigen Anstieg bei Selfie-Aufnahmen vor den Preistafeln.
Ein Sprecher des US-Stützpunkts dementierte Gerüchte, wonach Vance erwäge, die Ramstein Air Base nach Texas zu verlegen: „Der Vizepräsident prüft lediglich alternative Flugrouten über Länder mit marktgerechten Energiepreisen.“
Der wahre Kern: US-Vizepräsident JD Vance machte am 12. April 2026 tatsächlich einen kurzen Zwischenstopp zur Betankung auf der Ramstein Air Base, nachdem er von gescheiterten Friedensverhandlungen zum Iran-Konflikt aus Islamabad zurückkehrte. Der Aufenthalt dauerte weniger als eine Stunde.
Die Satire-Einordnung: Die Empörung über deutsche Spritpreise, die diplomatischen Verwicklungen, die Expertenaussagen von Professor Spritkowski und die geplante Sonder-Zapfsäule sind rein satirisch und frei erfunden. Auch die Reaktionen der Tankstellen und die angeblichen Telefonate mit dem Bundeskanzler entstammen der humorvollen Fantasie von LauternLife.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)