Jeder kennt das Kindheitsgefühl: Man steht vor einer verschlossenen Tür – sei es beim Nachbarn, in der Fabrik nebenan oder im Rathaus – und fragt sich, was dahinter eigentlich passiert. Genau diese Neugier war am 3. Oktober bundesweit Programm. Wie wochenblatt-reporter.de berichtet, haben an diesem Tag mehr als 370.000 Interessierte bundesweit hinter die Kulissen geblickt – im Rahmen des WDR-Aktionstags „Türen auf mit der Maus“, der unter dem Motto „Kleine Wunder“ stand und mit über 950 Angeboten einen neuen Rekord aufstellte.
Was früher der Schokoladendieb in der Sendung mit der Maus war, ist heute ein handfestes Erlebnis: selbst reinschauen, statt nur zugucken. Laut dem Bericht öffneten Unternehmen, Vereine, Werkstätten, Labore und viele weitere Einrichtungen bundesweit ihre Türen für Kinder und Familien. Dabei konnte experimentiert, gebaut und gefragt werden – praktischer Mehrwert statt reiner Zuschauer-Unterhaltung. Ein paar Beispiele aus dem Bericht zeigen, wie breit das Angebot war:
Besonders die Einblicke der Reporterinnen und Reporter machen deutlich, wie vielseitig der Tag war. Jana Forkel besuchte laut wochenblatt-reporter.de unter anderem das Amt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn sowie eine Tuchfabrik in Euskirchen. Nina Heuser schaute sich in Hamburg das Archäologische Institut und das Komponistenquartier an und erkundete im Baumschulmuseum Pinneberg die Bedeutung von Bäumen. Christoph Biemann wiederum probierte im Berliner „Stadtteil der Sinne“ mit Augenmaske und Blindenstock aus, wie Orientierung ohne Sehen funktioniert. Nina Lindlahr besuchte ein Reha-Zentrum und begleitete Rettungshunde, während André Gatzke im Natur- und Wasser-Erlebnispark Emscherland sowie auf der Zeche Zollverein mit Kindern das Zusammenspiel vieler kleiner Teile erforschte.
Auch der WDR selbst öffnete seine Türen: Im Mausradio in Köln konnten Kinder erfahren, wie Radio entsteht, und eigene Beiträge für das MausFreunde-Buch aufnehmen – unter anderem mit WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, wie es in dem Bericht heißt. Im WDR Kinderstudio produzierten Kinder gemeinsam mit den Teams eigene Inhalte und durften Mikrofon und Kamera selbst ausprobieren. André Gatzke und die Maus ließen den Aktionstag anschließend im Studio Essen mit Desirée Rösch in der „Lokalzeit extra“ Revue passieren. Das WDR Fernsehen begleitete den Tag mit der Sendung „Wir lieben die Maus“, WDR 2 schaltete live zu verschiedenen geöffneten Türen.
Fotos, Geschichten und weitere Inhalte zum Aktionstag stehen laut wochenblatt-reporter.de auf die-maus.de sowie in der ARD Mediathek bereit. Die nächste Ausgabe des Aktionstags findet demnach am 3. Oktober statt, Anmeldungen sind ab dem 7. März 2027 möglich.
Quelle dieses Wissens: unabhängige Berichterstattung von wochenblatt-reporter.de.
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