Johanniskreuz (llp) – Nach jahrzehntelanger Schwarzarbeit im Pfälzerwald hat das Haus der Nachhaltigkeit erstmals eine offizielle Schulung für die heimischen „Zimmerleute des Waldes“ angekündigt. Am 10. Mai 2026 sollen Schwarzspechte und andere Spechtarten endlich eine ordnungsgemäße Ausbildung in nachhaltiger Holzbearbeitung erhalten.
Der ehemalige Förster Wilhelm Zimmermann wird die Veranstaltung leiten – ein Name, der nach Angaben der Organisatoren „kein Zufall“ sei. „Herr Zimmermann hat sich über Jahre hinweg über die ungeregelten Bohr- und Hämmerpraktiken der Schwarzspechte geärgert“, erklärt ein Sprecher des Hauses der Nachhaltigkeit. „Jetzt übernimmt er die fachliche Betreuung dieser unkontrollierten Handwerker.“
Die kostenlose Veranstaltung richtet sich explizit an alle Interessierten, wobei wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Ferngläser empfohlen werden. „Wir müssen die Vögel aus der Ferne beobachten, da sie bisher keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen haben“, so der Sprecher weiter.
Besonders problematisch sei der Schwarzspecht, der ohne jegliche Genehmigung Nisthöhlen in gesunde Baumstämme zimmert. „Diese Tiere operieren seit Jahren ohne Meisterbrief und unterbieten unsere Preise drastisch“, beklagt sich Herbert Sägeschön von der Zimmerer-Innung Kaiserslautern. „Ein Schwarzspecht braucht für eine maßgeschneiderte Höhle nur wenige Wochen – wir würden mindestens drei Monate und eine Baugenehmigung benötigen.“
Wilhelm Zimmermann will bei der Führung besonders auf die ökologische Bedeutung der gefiederten Kollegen eingehen. Neben einem Vortrag über lokale Spechtarten ist eine Exkursion zu einer aktiven Nisthöhle geplant. „Wir wollen verstehen, wie diese Tiere ohne CAD-Programme und Lasermessgeräte solche Präzisionsarbeit leisten“, erläutert Zimmermann das Programm.
Der Pfälzerwald-Verein hat inzwischen eine Arbeitsgruppe „Geflügelte Bauaufsicht“ gegründet. „Wir müssen prüfen, ob die Spechtlöcher den aktuellen Wärmedämmungsvorschriften entsprechen“, erklärt Vereinssprecher Erich Baumstamm. „Außerdem fehlt bei den meisten Nisthöhlen der Brandschutznachweis.“
Die Veranstaltung am Haus der Nachhaltigkeit verspricht einzigartige Einblicke in die Welt der oft übersehenen Schwarzspechte, die als größte heimische Spechtart eine Schlüsselrolle im Ökosystem Wald spielen. Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss der Führung ein Zertifikat als „Geprüfter Spechtbeobachter“ – allerdings ohne Berechtigung zur eigenständigen Höhlenzimmerung.
Der wahre Kern: Am 10. Mai 2026 findet tatsächlich eine kostenlose Veranstaltung zum Schwarzspecht im Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz statt. Der ehemalige Förster Wilhelm Zimmermann hält einen Vortrag über heimische Spechtarten und führt die Teilnehmer zu einer Schwarzspecht-Nisthöhle.
Die Satire-Einordnung: Die Beschwerden der Handwerkskammer, die Gewerbeanmeldung für Spechte und die Ausstellung von Beobachter-Zertifikaten sind rein satirisch erfunden. Schwarzspechte sind wichtige Ökosystem-Ingenieure und keine Konkurrenz für heimische Zimmereien.
Hinweis: Satire darf alles, außer langweilen. Für echte Beschwerden ist der Service für Bürgerbeschwerden zuständig, für den Humor ausschließlich LauternLife. (lal)